Heute möchte ich euch den Gäurandweg vorstellen:

Der Gäurandweg ist ein sehr schöner und abwechslungsreicher Wanderweg durch das „Heckengäu“ an den Osthängen des Schwarzwalds. Viele unterschiedliche Naturräume erwarten den Wanderer, aber auch viel Kulturelles und Historisches. Der Weg ist in 5 Etappen eingeteilt. Was mir besonders gefällt ist, dass der Weg  jedoch auch ganz individuell in kleine Etappen eingeteilt werden kann, was meinen kaputten Gelenken sehr entgegen kommt.

Die Wanderer folgen von Mühlacker der roten Hagebutte auf grüner Raute durch Felder, Wälder, über Hochflächen und durch Täler. Man durchquert die typische Gäulandschaft – bis man in Freudenstadt im Schwarzwald ankommt. Begleitet von blühenden Streuobstwiesen, Wacholderheiden, den vielen Hecken, die das Landschaftsbild prägen, Schafen und Schmetterlingen, versprüht der Gäu.Rand.Weg. einen besonderen Charme – viel Grün, viel Natur, viel Abwechslung!

Schön ist auch, dass man überall „einsteigen“ kann. Ich möchte zunächst die 2. Etappe näher anschauen, die in Tiefenbronn beginnt. Den ganzen Verlauf sieht man auf der Übersichtskarte. Von Tiefenbronn geht’s in Richtung Büchelberg, der allein schon einen ausgedehnten Spaziergang wert ist. Auf dem Büchelberg sieht man die typischen Kiefern der Heiden, die immer wieder auf dem Weg auftauchen. Ich liebe diese Kiefern, da sie mich immer an die Küsten Frankreichs erinnern. Erhaben sieht man sie, vom Wind in eine Richtung gedrängt, ein wunderschönes Bild. In dieser Gegend kann man auch den Landgraben entdecken, die frühere Grenze zwischen Baden und Württemberg. Dann geht’s weiter zum Geißberg in Simmozheim und von dort Richtung Althengstett. Die Beschilderung bei der Straßenquerung der Straße von Althengstett nach Ostelsheim ist reichlich, aber etwas verwirrend, aber man findet dann doch den Weg hoch zur Ochsenstraße. Und wenn man nicht nur Strecke machen möchte, sondern eher schlendert wie ich, kann man in der Nähe des Wanderwegs zusätzlich noch tolle Pflanzen entdecken, wie z.B. einen riesigen „Teppich“ aus gelbblühenden Gemswurz oder die vielen Naturkräuter, die jetzt überall aus dem Boden sprießen.

Hier überall rund um unseren Ort kann man mit seiner persönlichen Etappe beginnen und dann Richtung Stammheim weitergehen. Von dort geht es dann über die Holzbronner und Güglinger Heiden weiter nach Wildberg mit wunderschönen Ausblicken ins Gäu und den Schwarzwald…

Vielleicht testet ihr auch mal einen Streckenabschnitt und später dann eine weitere Etappe in Richtung Nagold, Waldachtal und Freudenstadt.

Leider gibt’s die Wanderkarte derzeit nur digital – https://schoenbuch-heckengaeu.de/wp-content/uploads/2019/12/gaeu.rand_.weg_.faltkarte.pdf –
die Faltkarte ist leider vergriffen.

Liebe Grüße – bleibt gesund! – Euer Dorftreff-Team