Kurzbericht über unsere Hauptversammlung

Vergangenen Samstag hatten wir unsere diesjährige Hauptversammlung. Coronabedingt mussten in den letzten 15 Monaten einige Veranstaltungen abgesagt werden, dennoch konnten alle

„Kreise“ von ein paar Aktivitäten berichten. Außerdem wurde der gesamte Vorstand entlastet. Die Vorsitzende bedankte sich bei den helfenden Händen des Vereins und wies darauf hin, dass nächstes Jahr wieder Vorstandswahlen sind und startete den Aufruf an alle Mitglieder, sich zu überlegen, ob man nicht ein Amt ausüben möchte. Dann gab‘s noch einen Ausblick auf die nächsten Monate. Zunächst soll am 29. August die kleine Wanderung mit Hans Weinmann stattfinden mit anschließenden gemütlichen Beisammensein im Sportheim. Hierzu sind auch „Nichtwanderer“ herzlich eingeladen. Anmeldungen nehmen Margit und Elisabeth entgegen.

Herzlichst euer Dorftreff-Team.

Ausblick auf die nächsten Wochen

Seit dieser Woche trifft sich der Handarbeitskreis wieder im Rathaus Neuhengstett um 19:00 Uhr alle zwei Wochen. Auch hier gelten die allgemeinen Corona-Regeln. Neue Teilnehmer*innen sind herzlich willkommen.

Am Ende der Ferien möchten wir einen ausgedehnten Abendspaziergang mit Hans Weinmann machen, der uns wieder sein vielseitiges Wissen über Flora und Fauna vermitteln wird. Danach möchten wir noch im Sportheim Neuhengstett gemütlich beisammensitzen. Näheres erfahrt ihr in der Hauptversammlung.

Spontan entscheiden wir uns, ob wir auf ein Bier in den Hopfengarten des Linsenbesens Weil der Stadt gehen oder mit dem Rad fahren. Der Ausschank im Hopfengarten (zwischen Simmozheim und Weil der Stadt) ist immer sonntags im August zwischen 11:00 und 17:00 Uhr. Mal sehen ob es das Wetter gut mit uns meint.

Wir hoffen auf einen schönen Spätsommer und Herbst, weil wir im September noch eine Außenveranstaltung zum Genießen planen. Weitere Infos gibt‘s bei der Hauptversammlung und später im Blättle.

Und dann noch ein Tipp für einen Ausflug mit Kind und Kegel:
Auf dem Weg zum Kurpark nach Bad Wildbad bin ich in Calmbach hängengeblieben, beim Holzwurmpfad.
Toben und Spielen, Ökologie begreifen, Umwelt wahrnehmen und gemeinsam die Natur erleben. Der Waldlehrpfad ist für Groß und Klein, für Alt und Jung ein Erlebnis. Der knapp 5 km lange Weg verläuft entlang von Forstwegen und ist daher auch mit dem Kinderwagen begehbar. Der Startpunkt ist bei der Enztalhalle. Dort kann man zwischen Thymian und Schafgarbe parken, gleich gegenüber ist eine insektenfreundliche Wiese. Schnell entdeckt man weiße Schuhabdrücke auf dem Weg, denen man folgen soll. Zunächst überquert man die Enz und dann einen Bahnübergang und läuft weiter bergauf bis ein Pfeil den Weg nach links in den Wald hinein weist. Schnell ist man bei Station 3 > mit Volldampf voraus kann sich die ganze Familie auf einem Baumstamm ausruhen und daneben plätschert ein Brunnen. Das Wasser hat mich erfrischt und es war lecker. Dann geht es weiter übers Wasser, hüpfend oder in der Balance bis zum Grillplatz auf etwa halber Strecke. Auch zurück bietet der Weg Abwechslung und schöne Ausblicke. Ich kann den Pfad allen empfehlen, die bei warmen Wetter etwas Abkühlung und Abwechslung haben wollen. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Herzliche Einladung zur 13. Jahreshauptversammlung des Dorftreff Neuhengstett am Samstag, 24. Juli 2021, 17:00 Uhr im Rathaus Neuhengstett

Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Berichte aus der Vorstandschaft
3. Rückblick 2020     – Bericht des Schatzmeisters     – Bericht der Kassenprüfer     – Entlastung
4. Anträge -falls vorhanden-
5. Ausschau 2021 / Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung können bis 1 Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei Margit Jourdan-Erhardt, Kreuzweg 8, Neuhengstett -Vorstand- abgegeben werden.
Es gelten die allgemeinen Corona-Regeln. Teilnahme ist nur möglich, wenn Sie uns ein Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.
Eine Mund-Nasenmaske ist zu tragen.
Wir freuen uns auf Sie.
Die Vorständinnen
Elisabeth Ayasse, Margit Jourdan-Erhardt und Irmgard Ruther     
Bilder

Ausblick auf den Sommer:
Wir planen einen Waldspaziergang für alle Sinne. Der Wald hat schon immer das Interesse der Menschen geweckt. In unzähligen Liedern, Märchen, Fabeln usw. spielte er immer eine tragende Rolle. Gutes und Böses, Spannendes, Geheimnisvolles, Verzaubertes, Verwunschenes, all das wird in Verbindung mit dem Wald gesetzt und weckt die Neugierde von Alt und Jung. Auch in der heutigen Zeit ist der Wald ein begehrter Aufenthaltsort. In ihm kann man sich entspannen, in ihm kann man träumen, verweilen, beobachten und seine Sinne schärfen. Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten…….. alle Sinne werden angesprochen.
Lasst euch überraschen, an der Hauptversammlung erfahrt ihr mehr. Wir sehen uns 😉

Bad Herrenalb

Heute will ich euch einen kleinen Spaziergang auf der anderen Seite des Kreises, den auch Kinder und Enkel toll finden, vorstellen möchte. Den Kurpark in Bad Herrenalb. Er liegt inmitten der Stadt und zeigt uns einen historischen Baumbestand und großzügige Grünanlagen. Neben den prachtvoll angelegten Blumenbeeten gibt es eine Vielzahl an einheimischen Pflanzen und Sträuchern, aber auch exotischen Baumarten wie Mammutbäume zu bewundern. Der Kurpark ist ein Ort zum Ausruhen und Auftanken! Überall stehen (Liege-)bänke und andere Sitzgelegenheiten, so dass man einfach die Seele baumeln lassen kann. Es gibt sogar einen öffentlichen Bücherschrank, falls man im Schatten ein paar Zeilen lesen möchte, während schon allein das Plätschern des Wassers beruhigend wirkt. Gestalterisch bietet der Park uns zwei verschiedene Bereiche: eine „klassische“ mit kultivierten Parkwiesen und eine „wildromantische“ mit blühenden Ufer- und Waldwiesen. Verbunden werden die beiden Teile durch Brücken über die renaturierte Alb. Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach sehen. Ufertreppen laden ein, am Wasser Platz zu nehmen. Steine lockern den Flusslauf auf und machen die Alb begehbar. Eingebettet in diese malerische Flusslandschaft ist der Alb-Uferpfad, ein interaktiver Erlebnispfad. Ulli, der Frosch, erklärt den großen und kleinen Besuchern spielerisch Themen wie Hoch- und Niedrigwasser, Strömungsgeschwindigkeit und Wasserenergie. Da können auch die Erwachsenen noch einiges lernen. Und als Belohnung holt man sich dann noch ein Eis aus einer der Eisdielen direkt gegenüber dem Kurpark. Also liebe Mamas, Papas, Omas und Opas,… macht euch einen schönen Nachmittag und grüßt mir Ulli!

Euer Dorftreff-Team
D
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Wolfsschlucht

heute möchte ich euch eine kleine, aber doch anstrengende Tour vorstellen: die Wolfsschlucht.
Man startet in Ottenbronn am Friedhof. Vom Parkplatz aus geht es zunächst ein kleines Stück aufwärts über den Bronnbach hinweg, der sich später über die zahlreichen Kaskaden in der Wolfsschlucht in die Tiefe stürzt. Nach der Brücke geht es links hinein in den Wald in Richtung Ernstmühl (2. Weg nehmen, nicht den Wannenhauweg!) Die Strecke ist nicht allzu lang und im Wald entdeckt man am Wegesrand sofort blühende Walderdbeeren, viele Heidelbeersträucher, aufblühenden Ginster, „erntereife“ Knoblauchsrauke und vieles mehr. Der Weg ist gut ausgebaut. Bei der ersten Gabelung hält man sich links und geht weiter bergab. Nun hat man mehrere Möglichkeiten, je nachdem wie weit man nach Ernstmühl gehen möchte. Nach ein paar hundert Metern geht es links etwas steiler bergab bis zu einer Holzbrücke. An diesem Punkt habe ich mich dafür entschieden, durch die Wolfsschlucht wieder nach oben zu wandern bzw. zu klettern.

Das Laufen durch das Bronnbach-Bett in der Wolfsschlucht gestaltet sich die ersten so ca. 200 bis 300 Meter noch recht einfach, allerdings nur bis zur nächsten Holzbrücke. Danach wird es noch etwas wilder, vermooster und abenteuerlicher als zuvor. Eben wildromantisch. Ab und zu bahnt sich das Sonnenlicht seinen Weg durch die Baumwipfel. Hier zeigt sich schon wie wichtig gutes Schuhwerk ist. Bei falschen Schuhen oder bei Nässe sollte man etwas weiter oben die empfohlene „Umleitung“ aus der Wolfsschlucht heraus zurück auf den Wanderweg nehmen. Interessanter und eindrucksvoller ist natürlich der Weg direkt durch die Schlucht. Mal auf Steinen oder auf einem schmalen Trampelpfad geht der Weg den Bronnbach entlang und bietet tolle Blicke auf die Schlucht. Wenn man schon sehr weit nach oben geklettert ist, gibt es vor einem weiteren Übergang über den Bach einen Abzweig rechter Hand, direkt nach oben zur Straße. Diesen Pfad empfehle ich. Meine Kollegin ist letztes Jahr den Weg durch den Bach weiter gelaufen und kam am Schluss fast nicht auf den Wannenhauweg hinauf. Oben angekommen kann man die Ottenbronner Steige überqueren und durch den Wald zurück nach Ottenbronn und dann hinunter zum Friedhof gehen oder man nimmt den kürzeren Weg über den Wannenhauweg zurück zur Brücke über den Bronnbach in Richtung Unterhaugstett. Wenn man möchte kann man zum Abschluss sich noch eine Pause am Grillplatz am Bronnbach gönnen und dem sanften Plätschern des Brunnens lauschen.

Inzwischen haben wir erste Lockerungen erreicht. Vielleicht können wir ja noch vor den Sommerferien wieder etwas gemeinsam unternehmen.

Bis dahin liebe Grüße und bleibt gesund.   

Euer Dorftreff-Team




Rund um Neuhengstett

Da wir derzeit immer noch sehr unbeständiges Wetter haben, ist es vielleicht besser wenn wir keine größeren Touren machen. Deswegen schlage ich heute einen Rundgang um Neuhengstett vor:

Interessant ist, dass Neuhengstett ein Waldenserort ist, was heute noch am Ortsbild und den vielen französisch klingenden Nachnamen zu erkennen ist.
Zum ersten Mal erfuhr ich von den Waldensern während meines Studiums, da einer meiner Professoren von mir Jourdan mit Nachnamen hieß, und er erklärte, dass er aus der Nähe von Mühlacker kommt. Wirklich viel hat er uns allerdings nicht erzählt. Ich wusste ja auch damals noch nicht, dass ich ein paar Jahre später in einen Waldenserort ziehe, vielleicht hätte ich ansonsten weiter nachgefragt. Da mich Geschichte und die damit verbundenen Zusammenhänge besonders interessieren, lese ich immer wieder einmal Infos über das Schicksal der Waldenser, die Sprache und die ursprünglichen Regionen, in denen sie lebten. Ein wenig davon kann man auch beim Rundgang erfahren.

Der Rundweg beginnt am Heimatmuseum/ Waldenserfriedhof und endet nach etwa vier Stunden (je nachdem wie lange man sich an einzelnen Stationen aufhält bzw. die Landschaft genießt) in der Ortsmitte an der Kirche. Die Wegstrecke beträgt 7,5 km, was einer reinen Gehzeit von zwei Stunden entspricht. Die erste von 12 Stationen ist ein sogenannter alter Grenzstein in der Nähe der Tennisplätze. Weiter führt der Weg entlang des alten Wasserwegs zum Esselsbrunnen, der eine besondere Bedeutung hatte – sowohl für die Einwohner von Neuhengstett als auch für deren Nachbargemeinden. Über den sogenannten Krautgarten, mit herrlichem Blick auf Neu- und Althengstett, gelangt man zum Waldenserstein, der mit dem sogenannten Stiftungsgarten vom ehemaligen Besitzer des Hofguts Georgenau für die Armen gestiftet wurde. Bei einer der letzten Stationen kann man nochmals zwei originale Grenzsteine betrachten, bevor man das Ziel in der Ortsmitte bei der Kirche erreicht.

Der Rundweg hat auch einen historischen Bezug, denn in vergangenen Zeiten war es üblich, dass die Schultheißen benachbarter Orte bzw. Gemarkungen eine Begehung der gemeinsamen Markungsgrenzen durchführten um eventuelle Veränderungen oder Manipulationen des Grenzverlaufs feststellen zu können. So wurde von Schultheiß zu Schultheiß und von Generation zu Generation das Wissen über den exakten Grenzverlauf, der ja teilweise auch durch Wälder, Dickicht und unwegsames Gelände führte, weitergegeben. So wollte man eventuellen Grenzstreitigkeiten mit den Nachbarn, wie sie in den ersten Siedlungsjahren von Neuhengstett nicht selten vorkamen, vorbeugen.

Die Grenzsteine, an denen man vorbeikommt, zeigen verschiedene Inschriften und Zeichen. Teilweise tragen sie noch Markierungen, die aus Zeiten vor der Besiedlung Neuhengstetts stammen. Denn bei der ,,Neuaufteilung“ eines Gebiets wurden zum Teil bestehende Grenzsteine unverändert an gleicher Stelle gelassen und weiterhin benutzt und nur eine zusätzliche Markierung bzw. Gravur hinzugefügt.

Nun bleibt uns nur noch „Viel Spaß beim Wandel auf den Spuren der Vergangenheit“ zu wünschen. Euer Dorftreff-Team






Apothekergarten

………………..der Wetterbericht sieht ja nicht so gut aus, aber wir wollen natürlich trotzdem etwas unternehmen.
Daher möchte ich euch heute einen Besuch im Apothekergarten im Kurpark Bad Liebenzell ans Herz legen.
Inzwischen ist er vom Unkraut befreit und wieder hergerichtet und wartet nur auf ein paar Sonnenstrahlen und interessierte Besucher.
Von A wie Adonisröschen bis Z wie Zaunrübe kann man 160 Pflanzenarten nach unterschiedlichen Anwendungsgebieten wie Herz/Durchblutung oder Husten/Bronchitis geordnet, entdecken. Derzeit blühen Schlüsselblumen, Stiefmütterchen, Küchenschellen und mehr und der Bärlauch sah aus, als ob jemand etwas zum Probieren mitgenommen hätte. Dabei findet man Bärlauch bei uns in vielen Hausgärten.
Weitere Beete widmen sich ausschließlich den Gewürzkräutern und den Pflanzen, die beispielsweise in der Homöopathie zur Anwendung kommen.
Überall stehen Info-Tafeln, die über die Wirkung der Pflanzen berichten und welchen Pflanzenteil man verwenden kann.
Für blinde und sehbehinderte Besucher gibt es sogar einen Duft- und Tastgarten. Dort sind die Pflanzen in Griff- und Fühlhöhe angeordnet und Informationen in Blindenschrift auf kleinen Schildern vermerkt. Auch ich finde diesen schön angelegten Weg mit der Zusammenstellung der besonderen Pflanzen äußerst informativ. Überall sind gestiftete Bänke zum Verweilen aufgestellt, so dass man sich ausruhen und die inspirierende Umgebung auf sich wirken lassen kann.
Je nach Wetterlage kann man den Berg hinunterfahren und beim Kurpark parken oder man kann auf verschiedenen Strecken dorthin wandern.
Vom Sportplatz Ottenbronn aus sind es je nach Strecke durch den Wald 5-6 km.

Viel Spaß




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