Kategorie: Ausflugstipps (Seite 1 von 3)

Bad Herrenalb

Heute will ich euch einen kleinen Spaziergang auf der anderen Seite des Kreises, den auch Kinder und Enkel toll finden, vorstellen. Den Kurpark in Bad Herrenalb.


Er liegt inmitten der Stadt und zeigt uns einen historischen Baumbestand und großzügige Grünanlagen. Neben den prachtvoll angelegten Blumenbeeten gibt es eine Vielzahl an einheimischen Pflanzen und Sträuchern, aber auch exotischen Baumarten wie Mammutbäume zu bewundern. Der Kurpark ist ein Ort zum Ausruhen und Auftanken! Überall stehen (Liege-)bänke und andere Sitzgelegenheiten, so dass man einfach die Seele baumeln lassen kann. Es gibt sogar einen öffentlichen Bücherschrank, falls man im Schatten ein paar Zeilen lesen möchte, während schon allein das Plätschern des Wassers beruhigend wirkt. Gestalterisch bietet der Park uns zwei verschiedene Bereiche: eine „klassische“ mit kultivierten Parkwiesen und eine „wildromantische“ mit blühenden Ufer- und Waldwiesen. Verbunden werden die beiden Teile durch Brücken über die renaturierte Alb. Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach sehen. Ufertreppen laden ein, am Wasser Platz zu nehmen. Steine lockern den Flusslauf auf und machen die Alb begehbar. Eingebettet in diese malerische Flusslandschaft ist der Alb-Uferpfad, ein interaktiver Erlebnispfad. Ulli, der Frosch, erklärt den großen und kleinen Besuchern spielerisch Themen wie Hoch- und Niedrigwasser, Strömungsgeschwindigkeit und Wasserenergie. Da können auch die Erwachsenen noch einiges lernen. Und als Belohnung holt man sich dann noch ein Eis aus einer der Eisdielen direkt gegenüber dem Kurpark. Also liebe Mamas, Papas, Omas und Opas,… macht euch einen schönen Nachmittag und grüßt mir Ulli!

Euer Dorftreff-Team
Weiterlesen

Veigelesweg

Kaum zeigen sich ein paar Sonnenstrahlen, zieht es uns hinaus in die Natur. Daher möchte ich euch heute den Veigelesweg vorstellen. Er heißt so, weil entlang der Wanderstrecke, vor allem auf der Höhe Geißberg/Hörnle, unzählige Veilchen wachsen.






Der Veigelesweg umrundet Simmozheim, er ist durchgängig mit Holztafeln beschildert und hat eine Länge von insgesamt 8,4 km. Die Route beginnt bei der Simmozheimer Geißberghalle (wenn man will auch an jedem anderen Ort in Simmozheim).
Sie führt durch den Ort, die Steigstraße hinauf und weiter über einen kurzen Abschnitt des Waldenser- und Hugenottenpfades bis man nach rechts hinauf zum Hörnle abbiegt. Überwiegend verläuft der Weg dann im Naturschutzgebiet Hörnle und Geißberg – dort ist der Spiel- und Grillplatz ein lohnendes Ziel – auf befestigten Wirtschaftswegen.
Nur ein kurzes Stück, vom Geißberg hinunter Richtung Gewann „Im Löchle“, benötigt man wegen des Gefälles und den großen, unebenen Steinen wirklich feste Schuhe. Dann geht es wieder auf „guten“ Wegen in Richtung Merklinger Straße, man überquert diese und wandert durch die Felder im großen Bogen in Richtung Bundesstraße.
Man geht das letzte Stück parallel zur Bundesstraße 295 zurück zum Startplatz. Wenn man nicht ganz so fit ist, kann man sich gute 2 km sparen und ab dem Übergang „Merklinger Straße“ direkt durch den Ort zur Halle zurückgehen.
Das abwechslungsreiche Landschaftsbild, die sonnige Lage, die schönen Aussichten und die mehrmals im Jahr sich entfaltende Blütenpracht laden alle zum Spaziergang und zum Verweilen ein. Mir geht es so, dass ich gar nicht wirklich voran komme, weil ich ständig schöne Fotomotive, seltene Pflanzen und einladende Sitzplätze entdecke. Macht einfach eure eigenen Erfahrungen und entdeckt eure eigenen Kostbarkeiten.



Es grüßt euch das Dorftreff-Team. Bleibt gesund!

…. und hier noch ein Rezept aus „Omas Kladde“ –
Wurzeln mit Schweinefleisch und Kartoffeln –

Weiterlesen

Gäurandweg

Heute möchte ich euch den Gäurandweg vorstellen:

Der Gäurandweg ist ein sehr schöner und abwechslungsreicher Wanderweg durch das „Heckengäu“ an den Osthängen des Schwarzwalds. Viele unterschiedliche Naturräume erwarten den Wanderer, aber auch viel Kulturelles und Historisches.

Weiterlesen

Osterspaziergang?

Vielleicht dieses Mal im Deponie-Landschaftspark in Malmsheim?

Noch vor einigen Jahren war dort eine schmucklose Erd­deponie. Und vor Jahrzehnten wurde Stein abgebaut, mit Sprengungen. Zweckmäßig, schmucklos, tierlos, so zeigte sich die Landschaft früher. Welch ein Kontrast zu dem kleinen Paradies, das in kürzester Zeit in Malmsheim entstanden ist.

Weiterlesen

Landesvermessungsweg

Hallo liebe Mitglieder und Freunde,

heute möchte ich euch eine leichte Wanderung durch abwechslungsreiche Landschaften mit herrlichen Ausblicken auf Weil der Stadt, das Würmtal und Simmozheim vorstellen: Den Landesvermessungsweg. Er befindet sich in Weil der Stadt im Steckental. Start- und Endpunkt der Wanderung ist die Wendelinskapelle in der Hermann-Schnaufer-Straße. Dort besteht auch die Möglichkeit zu parken.

Weiterlesen

Ausflugstipp

in den letzten Tagen haben wir einen schnellen Wechsel vom Winter zum Frühling erlebt. Jetzt wollen alle wieder hinaus, die frische Luft schnuppern und sehen wie das Leben in der Natur erwacht. Deswegen möchte ich wieder einmal einen kleinen Ausflug in unsere Region vorstellen:

Wenn man von Böblingen in Richtung Holzgerlingen fährt, kann man die Mitte von Baden-Württemberg finden.

Weiterlesen

und noch ein Kultur-Tipp…

Noch bis zum 31. Januar 2021 kann man die „Temporäre Graffitigalerie im Bonatzbau“ am Hauptbahnhof Stuttgart betrachten.
Über 70 Künstler*innen aus der Stuttgarter Sprayerszene verwandelten im August die Bahnhofshalle in eine riesige temporäre Graffitigalerie. Die Sprayer*innen arbeiteten vor Ort und gaben Einblicke in ihre kreative Arbeit. Neben der stilistischen Vielfalt des Graffiti bildet sich in den Werken die historische Entwicklung des Stuttgarter Graffiti ab. Durch diese außergewöhnliche Zusammenarbeit ist der Bonatzbau vor seiner umfassenden Sanierung zu einer lebendigen, künstlerischen Produktionsstätte geworden. Es ist sehr beeindruckend wie die Kunst das „alte Denkmal“ in Szene setzt, denn seit dem 20. August 1987 ist der Stuttgarter Hauptbahnhof als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung ins Denkmalbuch eingetragen. Durch den teilweisen Abbau des Inventars und der Aufbauten werden Perspektiven frei, die es so noch nicht gegeben hat und nach dem Umbau auch nicht mehr zu sehen sein werden. Also statt ins Museum geht’s jetzt in den Bahnhof und man kann die einzigartigen Eindrücke der Ausstellung genießen.

Spaziergang auf dem Wimberg

Und dann noch unser Ausflugstipp…
Vor kurzem haben wir die kleine Schafott-Runde gemacht. Das ist eine kleine Runde, die nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, aber in sehr kurzer Zeit viele Infos bereithält und interessante, wunderschöne Eindrücke bietet. Gestartet sind wir bei eisigen Temperaturen, aber schönstem Sonnenschein, am Wimberger Wanderparkplatz am Zavelsteiner Sträßle. Zunächst geht es durch den Mischwald Richtung Calw, einige Infotafeln erzählen von alten Waldberufen, und schon nach ca. 500m geht es rechts ab Richtung Schafott. Auch wenn schon seit über 200 Jahren dort keine Hinrichtung mehr stattgefunden hat, ist dieser Ort doch sehr beeindruckend. Auch dort gibt eine Infotafel Auskunft über die Begebenheiten früherer Zeiten. Weiter ging’s durch den Wald, der immer wieder mit sonnendurchfluteten Lichtungen unterbrochen wurde, wo man Sonnenenergie tanken konnte, zur Grillstelle der alten Saatenschule und weiter zum Wildgehege. Von dort aus traten wir den Rückweg zum Parkplatz an. Wir empfehlen die Runde jedem, der einen erholsamen, informativen Spaziergang machen möchte, ohne viele Höhenmeter überwinden zu müssen. Der Weg ist auch für Kinder sehr geeignet. Wir sind zumindest einigen Vätern mit ihren Kindern begegnet.

Ausflugstipp Schönbuchturm

Hallo liebe Mitglieder und Freunde,

wart ihr schon am Schönbuchturm? Auch jetzt lohnt sich ein Ausflug dorthin. Am besten kann man am Naturfreundehaus Herrenberg parken und den schönen Weg durch den Wald zum Turm gehen. Schade, dass das Naturfreundehaus zur Zeit geschlossen ist. Dort gibt’s ansonsten leckere Kuchen und gutbürgerliche Küche. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann auch ca. 500m weiterfahren. Dort, unterhalb des Turms gibt es einen kleinen Parkplatz, von dem man nur wenige (Höhen-)Meter zum Turm hat. Bereits am Fuß des Schönbuchturms hat man eine herrliche Aussicht auf die Umgebung. Von oben muss dies überwältigend sein. Leider habe ich Höhenschwindel und konnte daher nicht wie die anderen ganz nach oben gehen und den wunderschönen Sonnenuntergang in Richtung Schwarzwald aus 35m Höhe beobachten, aber auch von weiter unten war es beeindruckend.
Wer mehr Zeit und Kondition hat, kann auch die interessante Wanderung vom Bahnhof über die Stiftskirche und die schöne Strecke oberhalb der Autobahn zum Turm machen, das lohnt sich bei dem schönen Novemberwetter auf jeden Fall.

« Ältere Beiträge