Kategorie: Ausflugstipps (Seite 1 von 2)

und noch ein Kultur-Tipp…

Noch bis zum 31. Januar 2021 kann man die „Temporäre Graffitigalerie im Bonatzbau“ am Hauptbahnhof Stuttgart betrachten.
Über 70 Künstler*innen aus der Stuttgarter Sprayerszene verwandelten im August die Bahnhofshalle in eine riesige temporäre Graffitigalerie. Die Sprayer*innen arbeiteten vor Ort und gaben Einblicke in ihre kreative Arbeit. Neben der stilistischen Vielfalt des Graffiti bildet sich in den Werken die historische Entwicklung des Stuttgarter Graffiti ab. Durch diese außergewöhnliche Zusammenarbeit ist der Bonatzbau vor seiner umfassenden Sanierung zu einer lebendigen, künstlerischen Produktionsstätte geworden. Es ist sehr beeindruckend wie die Kunst das „alte Denkmal“ in Szene setzt, denn seit dem 20. August 1987 ist der Stuttgarter Hauptbahnhof als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung ins Denkmalbuch eingetragen. Durch den teilweisen Abbau des Inventars und der Aufbauten werden Perspektiven frei, die es so noch nicht gegeben hat und nach dem Umbau auch nicht mehr zu sehen sein werden. Also statt ins Museum geht’s jetzt in den Bahnhof und man kann die einzigartigen Eindrücke der Ausstellung genießen.

Spaziergang auf dem Wimberg

Und dann noch unser Ausflugstipp…
Vor kurzem haben wir die kleine Schafott-Runde gemacht. Das ist eine kleine Runde, die nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, aber in sehr kurzer Zeit viele Infos bereithält und interessante, wunderschöne Eindrücke bietet. Gestartet sind wir bei eisigen Temperaturen, aber schönstem Sonnenschein, am Wimberger Wanderparkplatz am Zavelsteiner Sträßle. Zunächst geht es durch den Mischwald Richtung Calw, einige Infotafeln erzählen von alten Waldberufen, und schon nach ca. 500m geht es rechts ab Richtung Schafott. Auch wenn schon seit über 200 Jahren dort keine Hinrichtung mehr stattgefunden hat, ist dieser Ort doch sehr beeindruckend. Auch dort gibt eine Infotafel Auskunft über die Begebenheiten früherer Zeiten. Weiter ging’s durch den Wald, der immer wieder mit sonnendurchfluteten Lichtungen unterbrochen wurde, wo man Sonnenenergie tanken konnte, zur Grillstelle der alten Saatenschule und weiter zum Wildgehege. Von dort aus traten wir den Rückweg zum Parkplatz an. Wir empfehlen die Runde jedem, der einen erholsamen, informativen Spaziergang machen möchte, ohne viele Höhenmeter überwinden zu müssen. Der Weg ist auch für Kinder sehr geeignet. Wir sind zumindest einigen Vätern mit ihren Kindern begegnet.

Ausflugstipp Schönbuchturm

Hallo liebe Mitglieder und Freunde,

wart ihr schon am Schönbuchturm? Auch jetzt lohnt sich ein Ausflug dorthin. Am besten kann man am Naturfreundehaus Herrenberg parken und den schönen Weg durch den Wald zum Turm gehen. Schade, dass das Naturfreundehaus zur Zeit geschlossen ist. Dort gibt’s ansonsten leckere Kuchen und gutbürgerliche Küche. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann auch ca. 500m weiterfahren. Dort, unterhalb des Turms gibt es einen kleinen Parkplatz, von dem man nur wenige (Höhen-)Meter zum Turm hat. Bereits am Fuß des Schönbuchturms hat man eine herrliche Aussicht auf die Umgebung. Von oben muss dies überwältigend sein. Leider habe ich Höhenschwindel und konnte daher nicht wie die anderen ganz nach oben gehen und den wunderschönen Sonnenuntergang in Richtung Schwarzwald aus 35m Höhe beobachten, aber auch von weiter unten war es beeindruckend.
Wer mehr Zeit und Kondition hat, kann auch die interessante Wanderung vom Bahnhof über die Stiftskirche und die schöne Strecke oberhalb der Autobahn zum Turm machen, das lohnt sich bei dem schönen Novemberwetter auf jeden Fall.

Ausflugstipp Stuttgarter Feuersee

Hallo liebe Mitglieder und Freunde,

aufgrund der neuen Infektionsschutzregelungen fallen leider auch der Handarbeitskreis und der Lesekreis bis auf weiteres aus.


Allerdings gibt’s noch einen Stuttgart-Tipp: Kleinod im Westen Stuttgarts, der Feuersee.

Der Feuersee ist Kult. Er liegt mitten im Stuttgarter Westen und bietet eine gute Gelegenheit, um mal mitten in der Stadt auszuruhen. Hier kann man gut sitzen und die Seele baumeln lassen. Es gibt genügend Bänke und bei schönem Wetter die große Treppe. Von da aus kann man diverse Wasservögel und sogar Schildkröten, die im See leben, beobachten. Eine besondere Attraktion am Feuersee ist die evangelische Johanneskirche, die im neugotischen Stil in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Kirche befindet sich auf einer Halbinsel im See. Das Besondere an ihr ist die fehlende Turmspitze. Die Kirche wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und man hat sie nach Kriegsende komplett wieder aufgebaut, die zerstörte Turmspitze jedoch weiterhin weggelassen. Daher dient die Johanneskirche im Feuersee jetzt als Mahnmal gegen Kriege aller Art auf unserer Welt.

Ausflugstipp Hoppenlau-Friedhof Stuttgart

Der November, der Monat der Gedenk- und Trauertage, steht vor der Tür. Daher möchte ich einen Ort vorstellen, den ich mit Ruhe und Besinnung verbinde, den Hoppenlau-Friedhof in Stuttgart.

Der Hoppenlau-Friedhof ist der älteste Friedhof in der Innenstadt und gleichzeitig die ehemalige jüdische Begräbnisstätte. Er wurde im 17. Jahrhundert außerhalb der ursprünglichen Stadtmauer angelegt.
Er wird seit 1880 nicht mehr als Friedhof genutzt, ist aber als eine der städtischen Grünanlagen für jedermann zugänglich. Der mystische Ort lädt zum Spazierengehen ein. Viele Menschen, die in der Nähe arbeiten, verbringen dort ihre Pause. Ich versuche immer, wenn es meine Zeit in Stuttgart erlaubt, einen Abstecher dorthin zu machen. Ich genieße dann jedesmal die Ruhe inmitten des Trubels der Großstadt. Eine Vielzahl erhaltener Grabmäler und eine Hinweistafel verweisen auf die bekannten Persönlichkeiten, die hier unter hohen Bäumen in einem fast verwilderten Park begraben liegen. Zu finden sind die Gräber prominenter Personen wie Bildhauer Heinrich Dannecker und die Dichter Wilhelm Hauff und Gustav Schwab, dessen „Sagen aus dem klassischen Altertum“ mein Preis am Ende der 6. Klasse war.
Der Friedhof befindet sich hinter der Liederhalle. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann auch einen der Parkplätze direkt am Park nehmen. Meiner Meinung lohnt es sich auf jeden Fall dort einmal vorbeizuschauen.
Die Stadt Stuttgart bietet auch Führungen an. Falls Interesse besteht können wir sicherlich auch einen gemeinsamen Ausflug dorthin unternehmen.

Ausflugstipp nach Beinberg

… und noch ein Ausflugs-Tipp für kleine Gruppen:

Dieses Mal war ich bei schönstem Oktober-Wetter auf dem Themenpfad Waldhufendorf in Beinberg.

Der sehr gut ausgeschilderte Pfad beginnt im Ortszentrum Beinberg. Hier gibt’s einen Dorfbrunnen, ein Mitfahrbänkle und die erste Infostation. Wenn man möchte, kann man sich auch einen Flyer zum Pfad mitnehmen. Ein paar Schritte weiter und man trifft schon auf die 2. Station, die darauf hinweist, dass es gut ist, den Pfad von Anfang an zu gehen, da die Stationen aufeinander aufbauen. Zunächst geht man an der Straße entlang. Trotzdem kann man die Ruhe und die Natur genießen und erfährt zum Beispiel, wie groß die Fläche Acker früher und heute für ein Laib Brot sein musste. Dann geht es in den Wald hinein, auf dem Reitweg sieht man Eicheln und Bucheckern wie sonst Kastanien in Hülle und Fülle auf dem Boden liegen. Kein Wunder, dass es dort auch viele Wildschweine gibt. In unterschiedlichen Abständen kann man auf den Info-Tafeln viel über die Entstehung der Waldhufendörfer lernen und immer wieder gibt es Bänke zum Ausruhen und um die Ruhe und Aussicht zu genießen. Besonders beindruckend war auch der Blick auf die Burg Liebenzell, die etwas unterhalb auf der anderen Seite des Lengenbachtals liegt. Wenn man möchte, kann man auf dem Rückweg im Berghof Rössle (dienstags Ruhetag) einkehren und danach noch einen Blick auf die Alpakas vom Alpakahof werfen. Auf jeden Fall ist es ein wunderschöner Ausflug ganz in unserer Nähe.
Vielleicht hat ja der eine oder die andere Lust dazu, diesen Pfad auch zu erkunden. Oder ihr wartet bis zum nächsten Jahr, dann wollen wir uns gemeinsam zum Waldhufen-Pfad aufmachen.


 

Ausflugstipp Hörnle

Hallo liebe Mitglieder und Freunde,

wir müssen wohl weiterhin alleine oder in kleinen Gruppen etwas unternehmen. Zum Beispiel ein Abendspaziergang am Hörnle. Der Erholungs- und Erlebniswert im Naturschutzgebiet vor unserer Haustür ist enorm. Die Luft ist hervorragend, man sieht Hagebutten, Schlehen und sogar Wacholderbeeren und in Richtung Geißberg entdeckt man eine Herde Schafe.
Auf den Wiesen findet man noch Glockenblumen, Schafgarbe, Knopfblumen und vieles mehr. Und wer sich nicht für Flora und Fauna interessiert, genießt einfach nur die herrliche Aussicht.

Sporttipp Kurpark Schömberg

Noch ein Tipp für diejenigen, die sich trotz des angekündigten Wetters am Wochenende im Freien bewegen wollen:

Im Kurpark Schömberg gibt’s einen Treffpunkt für alle, die Lust auf Bewegung haben. Von den Jüngsten bis zu den Senioren. Während die Jüngsten das Zwergenhaus erorbern und die älteren Kinder auf den Pyramidenturm klettern, stärken Oma und Opa ihre Muskeln mit der „Beinpresse“ oder Eltern trainieren ihr Gleichgewicht in der „Straßenbahn“. Über 20 Spielgeräte im Generationen-Aktiv-Park erfordern Geschicklichkeit und Kraft, fördern den Gleichgewichtssinn oder sind einfach nur zum Spielen da. Ergänzt wird der Park duch einen Niederseil-Parcours direkt im Anschluss in einem idyllischen Waldstück. Für Familien, Freunde und auch Gruppen eine sportliche und zugleich spielerische Herausforderung.

Ausflugstipp für Daheimgebliebene – Alpirsbach

Einen wunderschönen Tagesausflug haben wir nach Alpirsbach gemacht. Wir sind vor allem wegen der gut erhaltenen Klosteranlage dort hingefahren. Diese ist, wie auch schon das Kloster Bebenhausen und das Schloss Solitude im Schlösserpass Baden-Württemberg enthalten.
Direkt gegenüber der Stadtinfo konnten wir parken. Nachdem wir uns dort mit ein paar Infos versorgt hatten, mussten wir nur noch auf die andere Seite des Komplexes gehen und wir standen vor dem beeindruckenden Kloster. Am Eingang erfuhren wir, dass wir an einer Führung teilnehmen können. Nachdem wir uns einen kleinen Überblick verschafft hatten, warteten wir mit den anderen Teilnehmern auf unseren Kloster- und Kirchenrundgang.

Eine Führung sollte hier zum Pflichtprogramm gehören: Nur dadurch gelangt man in Bereiche, die ohne Führung nicht einzusehen sind. Die Führung dauerte ca. eine Stunde und konnte kompetent über die Kirche, das Kloster, die Lebensweise der Mönche und die Klosterschule informieren. Sehr informativ ist auch das Museum.

Beieindruckend im Kirchenschiff war auch die auf Luftkissen verschiebbare Orgel, die für spezielle Orgelkonzerte in die Kirchenmitte verschoben wird.
Der Eintritt berechtigt übrigens den ganzen Tag, das Kloster zu besuchen, d.h. nach Verlassen des Geländes ist am selben Tag wieder der Besuch möglich. So kann man zwischen Führung und eigener Erkundung, z.B. wie wir das gemacht haben, im Biergarten zu Mittag essen.

Wer möchte, kann auch noch zu einer Führung durch die Brauerei gehen oder so wie wir eine kleine Wanderung im nahegelegenen Naturschutzgebiet machen. Ein Ausflug lohnt sich auf jeden Fall.

Wandern mit Freunden

Um noch einen weiteren schönen Sommertag zu genießen, machten wir uns auf, das Schweinbachtal ab Hirsau zu erkunden. Am besten parkt man auf dem Finanzamtsparkplatz, der sich auf der anderen Straßenseite der Klosteranlage befindet.

Man folgt zunächst dem Wegweiser zum Wildgehege, quert das Gelände einer Fabrik und ist dann auf dem mit der gelben Raute des Schwarzwaldvereins markierten Weg durch das Schweinbachtal. Sobald man den Wald betritt, ist es ein paar Grad kühler und dadurch angenehm zu laufen. Entlang des plätschernden Schweinbachs führt teilweise nur ein schmaler Pfad und im Verlauf des Weges sind einige Brücken und Steinübergänge zu queren, so dass es immer weiter hinein in eine relativ unberührte Natur geht.

Man muss, wenn man nur das Schweinbachtal genießen will, nicht bis nach Oberreichenbach wandern. Es reicht, zum Beispiel bis zum steinernen Brückle zu gehen. Geht man denselben Weg zurück, kann man je nach Lust und Laune auch einfach so weit in das Schweinbachtal hineingehen wie man will.

Auf jeden Fall ist hier jeder richtig, der in Ruhe wandern will und „stärker frequentierte“ Strecken wie das Monbachtal derzeit meiden möchte.

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