Veigelesweg

Kaum zeigen sich ein paar Sonnenstrahlen, zieht es uns hinaus in die Natur. Daher möchte ich euch heute den Veigelesweg vorstellen. Er heißt so, weil entlang der Wanderstrecke, vor allem auf der Höhe Geißberg/Hörnle, unzählige Veilchen wachsen.





Der Veigelesweg umrundet Simmozheim, er ist durchgängig mit Holztafeln beschildert und hat eine Länge von insgesamt 8,4 km. Die Route beginnt bei der Simmozheimer Geißberghalle (wenn man will auch an jedem anderen Ort in Simmozheim).
Sie führt durch den Ort, die Steigstraße hinauf und weiter über einen kurzen Abschnitt des Waldenser- und Hugenottenpfades bis man nach rechts hinauf zum Hörnle abbiegt. Überwiegend verläuft der Weg dann im Naturschutzgebiet Hörnle und Geißberg – dort ist der Spiel- und Grillplatz ein lohnendes Ziel – auf befestigten Wirtschaftswegen.
Nur ein kurzes Stück, vom Geißberg hinunter Richtung Gewann „Im Löchle“, benötigt man wegen des Gefälles und den großen, unebenen Steinen wirklich feste Schuhe. Dann geht es wieder auf „guten“ Wegen in Richtung Merklinger Straße, man überquert diese und wandert durch die Felder im großen Bogen in Richtung Bundesstraße.
Man geht das letzte Stück parallel zur Bundesstraße 295 zurück zum Startplatz. Wenn man nicht ganz so fit ist, kann man sich gute 2 km sparen und ab dem Übergang „Merklinger Straße“ direkt durch den Ort zur Halle zurückgehen.
Das abwechslungsreiche Landschaftsbild, die sonnige Lage, die schönen Aussichten und die mehrmals im Jahr sich entfaltende Blütenpracht laden alle zum Spaziergang und zum Verweilen ein. Mir geht es so, dass ich gar nicht wirklich voran komme, weil ich ständig schöne Fotomotive, seltene Pflanzen und einladende Sitzplätze entdecke. Macht einfach eure eigenen Erfahrungen und entdeckt eure eigenen Kostbarkeiten.



Es grüßt euch das Dorftreff-Team. Bleibt gesund!

…. und hier noch ein Rezept aus „Omas Kladde“ –
Wurzeln mit Schweinefleisch und Kartoffeln –

Gäurandweg

Heute möchte ich euch den Gäurandweg vorstellen:

Der Gäurandweg ist ein sehr schöner und abwechslungsreicher Wanderweg durch das „Heckengäu“ an den Osthängen des Schwarzwalds. Viele unterschiedliche Naturräume erwarten den Wanderer, aber auch viel Kulturelles und Historisches. Der Weg ist in 5 Etappen eingeteilt. Was mir besonders gefällt ist, dass der Weg  jedoch auch ganz individuell in kleine Etappen eingeteilt werden kann, was meinen kaputten Gelenken sehr entgegen kommt.

Die Wanderer folgen von Mühlacker der roten Hagebutte auf grüner Raute durch Felder, Wälder, über Hochflächen und durch Täler. Man durchquert die typische Gäulandschaft – bis man in Freudenstadt im Schwarzwald ankommt. Begleitet von blühenden Streuobstwiesen, Wacholderheiden, den vielen Hecken, die das Landschaftsbild prägen, Schafen und Schmetterlingen, versprüht der Gäu.Rand.Weg. einen besonderen Charme – viel Grün, viel Natur, viel Abwechslung!

Schön ist auch, dass man überall „einsteigen“ kann. Ich möchte zunächst die 2. Etappe näher anschauen, die in Tiefenbronn beginnt. Den ganzen Verlauf sieht man auf der Übersichtskarte. Von Tiefenbronn geht’s in Richtung Büchelberg, der allein schon einen ausgedehnten Spaziergang wert ist. Auf dem Büchelberg sieht man die typischen Kiefern der Heiden, die immer wieder auf dem Weg auftauchen. Ich liebe diese Kiefern, da sie mich immer an die Küsten Frankreichs erinnern. Erhaben sieht man sie, vom Wind in eine Richtung gedrängt, ein wunderschönes Bild. In dieser Gegend kann man auch den Landgraben entdecken, die frühere Grenze zwischen Baden und Württemberg. Dann geht’s weiter zum Geißberg in Simmozheim und von dort Richtung Althengstett. Die Beschilderung bei der Straßenquerung der Straße von Althengstett nach Ostelsheim ist reichlich, aber etwas verwirrend, aber man findet dann doch den Weg hoch zur Ochsenstraße. Und wenn man nicht nur Strecke machen möchte, sondern eher schlendert wie ich, kann man in der Nähe des Wanderwegs zusätzlich noch tolle Pflanzen entdecken, wie z.B. einen riesigen „Teppich“ aus gelbblühenden Gemswurz oder die vielen Naturkräuter, die jetzt überall aus dem Boden sprießen.

Hier überall rund um unseren Ort kann man mit seiner persönlichen Etappe beginnen und dann Richtung Stammheim weitergehen. Von dort geht es dann über die Holzbronner und Güglinger Heiden weiter nach Wildberg mit wunderschönen Ausblicken ins Gäu und den Schwarzwald…

Vielleicht testet ihr auch mal einen Streckenabschnitt und später dann eine weitere Etappe in Richtung Nagold, Waldachtal und Freudenstadt.

Leider gibt’s die Wanderkarte derzeit nur digital – https://schoenbuch-heckengaeu.de/wp-content/uploads/2019/12/gaeu.rand_.weg_.faltkarte.pdf –
die Faltkarte ist leider vergriffen.

Liebe Grüße – bleibt gesund! – Euer Dorftreff-Team

… und hier noch ein Tipp „aus früheren Zeiten“: Bei einem gemeinsamen Kurztrip in unsere Partnergemeinde hatten wir noch einige Scheiben älteres Brot übrig. Eine von uns Neuhengstetterinnen erzählte uns, dass früher in ihrerFamilie oft Brotreste in der Pfanne in Butter angeröstet wurden und diese mit verquirltem Ei mit Milch übergossen wurden. Kurz gesagt wurde es umgesetzt, und dann gab’s ein super Frühstück. Ich fand es sehr lecker und mache dies nun seit Jahren immer wieder wenn ich Brotreste habe. Da wir nicht viel Brot essen, fallen bei uns öfters welche an 😉
Wenn man möchte, kann man auch noch Kräuter, Gemüsereste oder etwas Käse hinzufügen. Lasst es euch schmecken!!! 
Und schickt uns „alte“ Rezepte oder Rezepte zum Reste verwerten. Wir freuen uns, wenn wir die Rezepte mit allen teilen können. Bitte eine E-Mail an vorstand@dorftreff-neuhengstett.de

Euer Dorftreff-Team

Osterspaziergang?

Vielleicht dieses Mal im Deponie-Landschaftspark in Malmsheim?

Noch vor einigen Jahren war dort eine schmucklose Erd­deponie. Und vor Jahrzehnten wurde Stein abgebaut, mit Sprengungen. Zweckmäßig, schmucklos, tierlos, so zeigte sich die Landschaft früher. Welch ein Kontrast zu dem kleinen Paradies, das in kürzester Zeit in Malmsheim entstanden ist.

Wenn man von Weil der Stadt an den Mühlen vorbei in Richtung Malmsheim fährt, kommt kurz nach dem Wertstoffhof rechts der Mühlbergweg zum Naturschutzgebiet hoch. Je nach Fitness kann man eine kleinere oder auch größere Runde im Landschaftspark drehen, die Aussicht genießen, Küchenschellen entdecken oder auf einer Ruhebank relaxen. Viel Spaß beim Erkunden!
 

Liebe Mitglieder und Freunde,

wir wünschen euch allen schöne und entspannte Ostern! Bleibt gesund!

Euer Dorftreff-Team

Wenn Ihr wissen wollt, wo der Osterhase noch war, schaut euch doch mal ab morgen hier auf der Homepage um

…und hier kommt schon das nächste tolle Rezept: Das Rezept hat uns Irene F. vorbeigebracht. Ein Rezept, das für sie immer schon „das“ Waldensergericht ist. Es ist ein typisches Samstagsgericht. Eine spezielle Geschmacksnote bilden die gedämpften Zwiebeln.

Knöpflesalat Zutaten:
400g festkochende Kartoffeln
350 bis 400g handgeschabte Spätzle
1-2 Zwiebeln
2 Eßl. Salatöl
1 Eßl. Essig Salatgewürz
Salz, Zucker
1 Eßl. Schnittlauch



Die handgeschabten Spätzle kochen und vom Kochwasser ca. 250 ml wegnehmen Kartoffeln roh schälen, in nicht zu dünne Scheiben hobeln und dann im kochenden Wasser weich kochen Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden, in Fett (Irene nimmt Schmalz) dämpfen bis sie eine leichte braune Farbe bekommen




Salatsoße: Salatgewürz, etwas Senf, 1 Teel. Salz, 2 Eßl. Öl, 1 Eßl. Essig, 1 Eßl. Schnittlauch
1/2 Teel. Gemüsebrühe zum Nudelwasser geben und restl. Soßenzutaten hinzufügen. Soße unter die Spätzle mit Kartoffeln mengen und die geschmelzten Zwiebeln darüber geben.
Irene sagt, dass der Salat am besten schmeckt wenn er noch etwas warm ist 🙂

Landesvermessungsweg

Hallo liebe Mitglieder und Freunde,

heute möchte ich euch eine leichte Wanderung durch abwechslungsreiche Landschaften mit herrlichen Ausblicken auf Weil der Stadt, das Würmtal und Simmozheim vorstellen: Den Landesvermessungsweg. Er befindet sich in Weil der Stadt im Steckental. Start- und Endpunkt der Wanderung ist die Wendelinskapelle in der Hermann-Schnaufer-Straße. Dort besteht auch die Möglichkeit zu parken.

Ich habe allerdings am alten Bahnübergang Richtung Malersbuckel geparkt, da dort der Rundweg wieder zusammenkommt. Die Wegmarkierung sind teilweise blaue und gelbe Rauten des Schwarzwaldvereins, sowie das Zusatzschild „Landesvermessungsweg“. Die empfohlene Wanderrichtung ist im Uhrzeigersinn.

Auf der Strecke von 7,7 km werden auf insgesamt acht Infotafeln die herausragenden technischen Leistungen der Vermessung in den vergangenen 200 Jahren veranschaulicht und für den Betrachter erläutert.
Zunächst geht man an der Bahnlinie entlang und biegt dann etwa auf Höhe der Sägebrücke über die Würm in den Wald ein. Kurz vor dem Anstieg in Richtung Ostelsheim befindet sich die 2. Infotafel. Auf der Ostelsheimer Höhe angekommen, überquert man das Sträßchen Weil der Stadt − Ostelsheim in Richtung Westen. Da die Straße derzeit gesperrt ist hat man keine Probleme sie zu überqueren. Auf Naturwegen geht es dann zum Hönigsträßle, das wieder asphaltiert ist. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf Simmozheim, dem Geburtsort von Hn. Prof. Bohnenberger, der die Landesvermessung vor 200 Jahren leitete. Wenn man das Sträßle weiter nach unten geht, sieht man zunächst die bebauten Hänge von Weil der Stadt und nach kurzer Zeit auch die Altstadt.

Ich habe auf dem Weg viele neue Eindrücke gesammelt und mir vorgenommen, die Wanderung noch einmal zu einer anderen Jahreszeit zu machen. Vielleicht hat der eine oder die andere auch einmal Lust diesen Weg zu gehen. Ich kann es nur empfehlen.

Bilder

Hallo liebe Mitglieder und Freunde,

eigentlich müsste es ja „Altes“ vom Dorftreff heißen, da wir seit ein paar Wochen Mitbürger*innen suchen, die mit uns alte Rezepte teilen. Fast immer wenn wir dazu aufrufen, bei einer Aktion mitzumachen, ist Birgit G. dabei. Dieses Mal hat sie uns einen besonderen „Schatz“ gebracht: ein handgeschriebenes Rezeptheft, in dem schon ihre Mutter und ihre Großmutter Lieblingsrezepte notiert haben. Es finden sich viele Suppenrezepte darunter und auch einfache Speisen, die schnell zubereitet sind, wie z.B. ein Eierkuchenrezept. Da wir zuhause Pfannkuchen lieben, weil sie so vielseitig sind, möchte ich diese Anleitung weitergeben:

Eierkuchen

400g Mehl

1 l Milch

4 Eier

1 Teel. Salz

150g Palmin oder Schmalz oder Speck

Das Mehl wird in eine Schale gegeben und mit Milch, Eiern und Salz glatt verrührt. In einer Stielpfanne läßt man das Fett heiß werden, gibt einen Schöpflöffel Teig hinein und backt den Eierkuchen unter öfterem Schütteln und einmaligem Umdrehen auf beiden Seiten goldbraun.

Hier das Originalrezept:

Bei uns gibt es Pfannkuchen sowohl süß mit Marmelade, Nutella oder gesalzener/m Karamellcreme/-aufstrich aus der Bretagne oder auch deftig mit Spargel, Gemüse oder Hackfleischfüllung.

Viel Spaß beim Ausprobieren eurer Varianten!

Ausflugstipp

in den letzten Tagen haben wir einen schnellen Wechsel vom Winter zum Frühling erlebt. Jetzt wollen alle wieder hinaus, die frische Luft schnuppern und sehen wie das Leben in der Natur erwacht. Deswegen möchte ich wieder einmal einen kleinen Ausflug in unsere Region vorstellen:

Wenn man von Böblingen in Richtung Holzgerlingen fährt, kann man die Mitte von Baden-Württemberg finden.

Sie wird aus den Extremwerten (nördlichster, südlichster, östlichster und westlichster Landpunkt) ermittelt. Die Hinweisstehle mit der Beschreibung zum genauen Ort findet man am Waldrand wenn man auf der Tübinger Straße stadtauswärts fährt, direkt am Radweg. Es gibt dort auch einen Wanderparkplatz, von dem man den Weg, an dem passende Kunstwerke installiert wurden, gemütlich bis zur eigentlichen Mitte gehen kann. Wenn man möchte, kann man dort auch ein Weilchen auf einer der Bänke verweilen, den Ort auf sich wirken lassen und die Info-Tafeln lesen. Danach kann man noch eine kleine Rundwanderung (5,5 km) durch den Böblinger Wald bis an die B 464 machen, ich war wirklich überrascht wie ruhig es im Wald ist, obwahl man direkt zwischen dem Wohngebiet und der Bundesstraße ist. Dann geht’s Richtung Ochsentrog und wieder zurück am Waldspielplatz vorbei zum Wanderparkplatz.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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