Autor: Dorftreff Neuhengstett (Seite 2 von 7)

Wir wünschen allen ein gutes Jahr 2021

Das Corona-Virus hat uns gezeigt, dass so viele Dinge im Leben,
die uns wichtig erschienen, letztendlich zweitrangig sind.

Es hat uns gelehrt, was im Leben wirklich zählt…..

FAMILIE, FREUNDE UND GESUNDHEIT

Wir wünschen euch und euren Familien, dass ihr darauf dieses Jahr zählen könnt und dass wir „bald wieder ein normales Leben“ führen können.

Hinweis der Kirchengemeinden

wie Sie sicher alle aus der Presse erfahren haben ist die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Calw auf über 300 / 100.000 Einwohner gestiegen.

Deshalb wurde von dem jeweiligen Kirchengemeinderat auf dem Hintergrund der landeskirchlichen Vorgaben entschieden, dass ab Sonntag, sowie über die Weihnachtsfeiertage und auch über den Jahreswechsel alle Präsenzgottesdienste und andere kirchliche Versammlungen in Gebäuden und unter freiem Himmel unterbleiben müssen. Sie werden deshalb schweren Herzens abgesagt.

Hier findet man die Links zu den Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen:

https://www.gemeinde.neuhengstett-ottenbronn.elk-wue.de/aktuell/veranstaltungen/

https://www.kirche-althengstett.de/gemeinde-corona/kirche-althengstett-neuhengstett-ottenbronn-auf-youtube/

und noch ein Kultur-Tipp…

Noch bis zum 31. Januar 2021 kann man die „Temporäre Graffitigalerie im Bonatzbau“ am Hauptbahnhof Stuttgart betrachten.
Über 70 Künstler*innen aus der Stuttgarter Sprayerszene verwandelten im August die Bahnhofshalle in eine riesige temporäre Graffitigalerie. Die Sprayer*innen arbeiteten vor Ort und gaben Einblicke in ihre kreative Arbeit. Neben der stilistischen Vielfalt des Graffiti bildet sich in den Werken die historische Entwicklung des Stuttgarter Graffiti ab. Durch diese außergewöhnliche Zusammenarbeit ist der Bonatzbau vor seiner umfassenden Sanierung zu einer lebendigen, künstlerischen Produktionsstätte geworden. Es ist sehr beeindruckend wie die Kunst das „alte Denkmal“ in Szene setzt, denn seit dem 20. August 1987 ist der Stuttgarter Hauptbahnhof als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung ins Denkmalbuch eingetragen. Durch den teilweisen Abbau des Inventars und der Aufbauten werden Perspektiven frei, die es so noch nicht gegeben hat und nach dem Umbau auch nicht mehr zu sehen sein werden. Also statt ins Museum geht’s jetzt in den Bahnhof und man kann die einzigartigen Eindrücke der Ausstellung genießen.

Spaziergang auf dem Wimberg

Und dann noch unser Ausflugstipp…
Vor kurzem haben wir die kleine Schafott-Runde gemacht. Das ist eine kleine Runde, die nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, aber in sehr kurzer Zeit viele Infos bereithält und interessante, wunderschöne Eindrücke bietet. Gestartet sind wir bei eisigen Temperaturen, aber schönstem Sonnenschein, am Wimberger Wanderparkplatz am Zavelsteiner Sträßle. Zunächst geht es durch den Mischwald Richtung Calw, einige Infotafeln erzählen von alten Waldberufen, und schon nach ca. 500m geht es rechts ab Richtung Schafott. Auch wenn schon seit über 200 Jahren dort keine Hinrichtung mehr stattgefunden hat, ist dieser Ort doch sehr beeindruckend. Auch dort gibt eine Infotafel Auskunft über die Begebenheiten früherer Zeiten. Weiter ging’s durch den Wald, der immer wieder mit sonnendurchfluteten Lichtungen unterbrochen wurde, wo man Sonnenenergie tanken konnte, zur Grillstelle der alten Saatenschule und weiter zum Wildgehege. Von dort aus traten wir den Rückweg zum Parkplatz an. Wir empfehlen die Runde jedem, der einen erholsamen, informativen Spaziergang machen möchte, ohne viele Höhenmeter überwinden zu müssen. Der Weg ist auch für Kinder sehr geeignet. Wir sind zumindest einigen Vätern mit ihren Kindern begegnet.

Bücherempfehlung vom Lesekreis

Der Gesang der Flußkrebse von Delia Owens, TB € 11.99, Heyne Verlag.Delia Owens hat ein spannendes, großartiges Buch geschrieben, das in der
Sumpflandschaft von Nord Carolina spielt.  Es handelt vom Erwachsen
werden, von Tapferkeit, bitterer Armut, von erwachender Liebe, von
faszinierenden Charakteren und beginnt mit einem Todesfall. War es Mord?

Die 6jährige Kya wird von ihren Eltern und nach und nach von ihren
Geschwistern verlassen und muss sich mehr schlecht als recht in der
armseligen Hütte am Sumpf durchschlagen. Im Dorf nennt man sie
verächtlich das Sumpfmädchen. Sie findet ihre Freunde bei den Tieren,
den Möwen und wenigen farbigen Armen die ihr abgetragene Kleidung
zukommen lassen und ihr das Geldzählen beibringen. In die Schule geht
sie nicht, man hat sie dort wegen ihres wilden Aussehens ausgelacht. Das
Benzin für ihr altes Boot erarbeitet sie sich durch Muscheln sammeln.
Ein Freund ihres Bruders, der ganz langsam ihr Zutrauen gewinnt, hat
Mitleid mit ihr und bringt ihr das Lesen bei. Es entwickelt sich eine
zarte Liebesgeschichte. Kya liebt die Natur und die Landschaft, die
Delia Owens ganz zauberhaft beschreibt da sie selbst aus der Gegend
stammt. Sie hat Zoologie und Tierverhalten studiert. Die Geschichte
spielt in den 50er Jahren und behandelt rassistische und soziale
Trennung und die Zerbrechlichkeit der Natur.

Ein fesselndes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen will.

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